Wann ist es an der Zeit Regeln zu hinterfragen?  Gemeinsamer Gottesdienst am Reformationstag 31.10.2026  des lutherischen Kirchenkreises und der evangelisch reformierten Kirchengemeinde in der reformierten Kirche  Hameln, Hugenottenstr. 3a, um 11.00 Uhr

20. Oktober 2026

Spannenden und existenziellen Fragen widmet sich der gemeinsame Gottesdienst des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises und der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde am Reformationstag 31. Oktober 2026.
Treffpunkt um 11 Uhr ist die reformierte Kirche Hameln in der Hugenottenstraße 3a. Predigerin im Ehrenamt Dr. Anja Schmidt,
Pastorin Anne Walter und Superintendent Dr. Stephan Vasel laden dazu ein, über Regeln, Gewissen und Freiheit nachzudenken. 
Gesetze, Verordnungen sowie moralische und ethische Regeln prägen unseren Alltag. Sie geben Orientierung, schaffen Verlässlichkeit und ermöglichen ein gutes Zusammenleben.
Doch welche Regeln dienen dem Leben? Und wann fordert uns das Gewissen dazu heraus, bestehende Ordnungen zu hinterfragen oder gar zu brechen?


Ausgangspunkt ist ein Ereignis, das vor über 500 Jahren in Zürich Geschichte schrieb:
Während der vorgeschriebenen Fastenzeit veranstaltete eine Gruppe von Bürgern ein öffentliches Wurstessen und widersetzte sich damit den kirchlichen Vorschriften.
Der Reformator Huldrych Zwingli unterstützte die Beteiligten und löste damit eine Debatte aus, die weit über die Frage nach dem Speiseplan hinausging: Es ging um Freiheit, Verantwortung und die Frage, wer über das Leben der Menschen bestimmen darf.

Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der evangelisch reformierten Gemeinde Hameln nimmt der Gottesdienst diese
Geschichte auf und fragt nach ihrer Bedeutung für die heutige Zeit. Die Gottesdienstgemeinde wird dabei aktiv in das Thema
einbezogen.
Für die musikalische Gestaltung sorgt Popkantor Marco Knichala.

Plakat zum Gottesdienst Reformation
Im Anschluss sind alle Besucherinnen und Besucher zu einem Wurstessen eingeladen.
Die christlichen Pfadfinder und Pfadfinderinnen des Stamms Kreuzfähnlein Hameln bieten es gegen eine Spende an.
Anne Walter/Red.